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Freie Wähler zur Betriebsbesichtung bei Firma Aesculap

Gunther Lamparter, selbst Kandidat für den Gemeinderat in Tuttlingen, initiierte für die Freien Wähler eine Führung durch Teile der in Tuttlingen beheimateten Produktionsstätten der Aesculap AG. Frau Ilg führte die Besuchergruppe und erläuterte zusammen mit Herrn Lamparter das Gelände und veranschaulichte das beachtliche Wachstum, das Aesculap in den vergangenen Jahren erreicht hat, augenfällig belegt durch die 2001 errichtete benchmark factory, welche bereits 2008 erweitert wurde und dem neuen 2009 fertig gestellten Logistikgebäude. Tuttlingen beherbergt in diesem Gebäude das weltweite Zentrallager für die Materialbeschaffung und den Verkauf. Dies gewährleiste eine gleich bleibend hohe Qualität der Produkte, erläuterte Lamparter.

Ein Kunde von Aesculap erhalte aber nicht nur innovative und hochwertige medizintechnische Produkte, sondern  partizipiere auch am know-how von Aesculap. Dieser Wissentransfer zum Anwender werde im Markenversprechen „sharing expertise“ zum Ausdruck gebracht und im Aesculapium täglich gelebt.
Eindrücklich belegt wurden diese Ausführungen beim Rundgang durch die Containerfertigung und die Instrumentenfertigung, davon konnten sich die Freien Wähler überzeugen. Der hohe Qualitätsstandard erfordere eine fundierte Qualifikation aller Mitarbeiter, was durch den hohen Anteil an gut ausgebildeten Fachkräften und der hohen Ausbildungsquote sichergestellt würde.  Von rund 2.800 Mitarbeitern in Tuttlingen seien rund 250 Auszubildende, so Lamparter. Aesculap sei bewusst, dass qualifizierte langjährige Mitarbeiter ein hohes Gut auch in Krisenzeiten darstellten, man sei zuversichtlich, auch die derzeitigen Krise gut zu meistern, konnte Lamparter auf Nachfrage aus dem Kreis der Besucher berichten.

Die Freien Wähler konnten zahlreiche Fertigungszentren und Maschinen von Chiron und Hermle in den Hallen der Aesculap vorfinden, dies belege, dass Aesculap auch ein wichtiger Auftraggeber für den regionale angesiedelten Maschinenbau sei, stellte Fraktionsführer Henke mit Genugtuung fest. Man hoffe sehr, dass Aesculap in Tuttlingen regional verwurzelt bleibe und weiterhin  seine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt wahrnehme.

Am Übergang zum Aesculapium bot Frau Ilg von der Aesculap einen Überblick über den Werdegang von Aesculap von den Anfängen 1867 bis heute. Ein letzter Rundblick über das Gelände machte deutlich, dass bei Gestaltung des gesamten Bahnhofgeländes eine Verträglichkeit mit den bestehenden Bauten der Aesculap berücksichtigt werden müsse, dies  äußerten viele der anwesenden Kandidaten und Gemeinderäte abschließend.

13 Mai 2009 | Kommentieren

 


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